Tauchen Sie ein in die Welt der märchenhaften Kraftstätten und erleben Sie selbst die transformative Kraft, die von diesen einzigartigen Orten ausgeht. Wir präsentieren Ihnen drei weitere faszinierende Kraftplätze im Salzkammergut, die zu den schönsten der Region zählen.




Ewige Wand und der Predigtstuhl
Die Ewige Wand ist ein beeindruckendes Felsmassiv, das sich über mehrere Kilometer erstreckt. Die senkrechten Felswände erheben sich majestätisch über dem Ufer des Wolfgangsees und bieten eine spektakuläre Aussicht auf die umliegende Landschaft. Der Name "Ewige Wand" stammt von der Tatsache, dass die Formation seit Jahrhunderten nahezu unverändert ist. Die Ewige Wand hat eine besondere Bedeutung für die Menschen, die hierher kommen, um sich mit der Natur zu verbinden und neue Energie zu tanken. Ein Spaziergang entlang der Ewigen Wand ist ein unvergessliches Erlebnis, das die Sinne belebt und eine tiefe Ruhe und Gelassenheit vermittelt.
Der Predigtstuhl ist ein weiterer beeindruckender Kraftplatz im Salzkammergut. Dieser majestätische Berg erhebt sich über dem malerischen Dorf Bad Goisern und bietet einen atemberaubenden Blick auf das umliegende Panorama. Der Name "Predigtstuhl" stammt von der Legende, dass einst Mönche von diesem Gipfel aus ihre Predigten hielten. Der Predigtstuhl ist ein Ort der Stille und des Rückzugs, an dem Besucher die Möglichkeit haben, inmitten der unberührten Natur zur Ruhe zu kommen und ihre Gedanken zu sammeln. Viele Menschen empfinden hier eine besondere spirituelle Atmosphäre und nutzen den Predigtstuhl als Ort der Meditation und Kontemplation.
Sowohl die Ewige Wand als auch der Predigtstuhl sind nicht nur faszinierende Naturschauspiele, sondern auch Orte, an denen die Verbindung zwischen Mensch und Natur spürbar wird. Die Ruhe und Erhabenheit dieser Kraftplätze lassen den Alltagsstress vergessen und ermöglichen es den Besuchern, eine tiefe Verbundenheit mit der umgebenden Natur zu erfahren. Ein Besuch an der Ewigen Wand und dem Predigtstuhl ist eine Einladung, die eigene innere Balance wiederherzustellen und neue Inspiration zu finden.


Johannesberg und Baalstein
Der Johannesberg ist ein bewaldeter Felsen, der sich scheinbar in den Traunsee geschoben hat, und ein uralter Kultboden. Niemand weiß genau, wann die gleichnamige alte Kapelle auf dem Felsen erbaut wurde. Fest steht aber, dass es sich um einen mystischen Ort handelt. Wie es heißt, soll der umliegende Wald Heiligtümer beschützen. Er besteht vorwiegend aus Eiben, der ältesten Baumart Europas, die ein Sinnbild für urwüchsige Kraft, aber auch für Tragik ist.
Auch der Baalstein bei Traunkirchen ist eine Kultstätte. Oft kann er in völliger Einsamkeit genossen werden. Überlieferungen zufolge diente der vorhängende Fels in vorchristlicher Zeit als heimliche Totengedenkstätte. Davon zeugen auch verschiedene historische Steinritzungen.
Ähnlich mystisch ist der Kalvarienberg in Traunkirchen mit seinen Kapellen. In der Hauptkapelle bewundern Besucher kostbare alte Wandbilder sowie eine barocke Kreuzigungsgruppe. Der Blick auf Traunkirchen, den See und die Berge ist von hier oben einfach unbeschreiblich!

Kleiner Sonnstein
Der Kleine Sonnstein bei Traunkirchen ist zwar „nur“ 923 Meter hoch, aber ein faszinierender Kraftplatz, und das nicht nur wegen seiner herrlichen Aussicht auf die Berg- und Seekulisse. Früher soll es auf seinem Gipfel nämlich einen Altar gegeben haben und es wurden viele Bräuche gepflegt. Wie es heißt, verbrannten die Menschen als Opfergabe Apfelblüten. In früheren Zeiten bezeichneten Einheimische aus der Region Äpfel als „Apfalterer“. Dies weist möglicherweise auf den Begriff Apfelaltar hin. Heute finden hier oben noch immer Sonnenwendfeiern statt.
Nicht ohne Grund, denn der Kleine Sonnstein übt eine einzigartige Anziehungskraft aus und zieht Besucher in seinen Bann.




