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von Nina Meller
28.04.2021, Ausflugstipps Wandern Aktiv & Natur

Erleben und Wandern am Feuerkogel

Kennen Sie schon Oberösterreichs sonnigstes Hochplateau? Sie finden es am Feuerkogel, einem 1592 Meter hohen Berg, der über dem Traunsee thront und den Abschluss des Höllengebirges bildet. Das Plateau wird ganzjährig von der Sonne verwöhnt: ein Ort zum Genießen, Träumen und Erleben. Hier oben warten urige Almhütten, zahllose Wandermöglichkeiten und ein einzigartiges 360-Grad-Panorama auf die Seenregion und den Dachstein.

Hinauf geht es übrigens ganz bequem und barrierefrei mit der Seilbahn ab Talstation Ebensee. Oben angekommen fällt die Entscheidung nicht leicht: gemütlicher Spaziergang oder sportliche Wanderung? Auf der herrlichen Sonnenterrasse der Kranabethhütte relaxen oder den Paragleitern bei ihrem sanften Flug ins Tal zuschauen?

Wofür Sie sich auch immer entscheiden, Ihr Tag auf dem Feuerkogel wird auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis! Wir von den Traunseehotels haben schon einmal ein paar Anregungen für Sie zusammengestellt. Sie wissen ja: Unsere Häuser sind für einen erholsamen Aktivurlaub wie geschaffen! Wir bieten Ihnen traumhafte Zimmer und Suiten, exklusive Wellness- und Beauty-Angebote sowie eine erstklassige, anspruchsvolle Küche, die keine Wünsche offenlässt.

Perfekt, um nach einem rundum gelungenen Ausflug auf den Feuerkogel den Tag ausklingen zu lassen!

Traumhafte Erlebnistouren auf dem Feuerkogel

Unsere Natur ist ein einzigartiges Wunderwerk voller Geheimnisse. Der Karst- und Dolinen-Erlebnisweg mit Latschen-Labyrinth ist sicherlich eines der besten Beispiele dafür. Mitten auf dem sonnigen Hochplateau wandern Sie vorbei an den grandiosen Gesteinsformationen einer atemberaubenden Karstlandschaft, an fantastischen Aussichtspunkten, imposanten Latschengassen und Relikten aus der Eiszeit. Aufwendig gestaltete Info- und Schautafeln versorgen Sie unterwegs mit spannendem Hintergrundwissen und faszinierenden Fakten. Absoluter Höhepunkt ist aber zweifellos das Latschenlabyrinth mit seinen schönen Rastplätzen und den vielen verschlungenen Pfaden. Es wurde erst vor wenigen Jahren neu angelegt und begeistert Besucher aller Altersgruppen. Keine Sorge: Der Weg aus dem Labyrinth hinaus ist nicht schwer zu finden! Sie sollten lediglich festes Schuhwerk mitbringen.

Genusswanderern empfehlen wir zudem eine Wanderung zur Aussichtskanzel Helmeskogel (etwa eine Stunde Gehzeit). Folgen Sie an der Bergstation der Seilbahn einfach dem Weg mit der Nummer 835. Er schlängelt sich zwischen bizarren Felsen und durch weitläufige Latschenfelder. Der Rundumblick vom Gipfel ist ein Traum: Die Aussicht reicht von der Traunsee-Region bis hinüber zu Dachstein und Gosaukamm. Hin- und Rückweg erstrecken sich über insgesamt rund sechs Kilometer: Eine besondere Kondition ist also nicht erforderlich.

Etwas anspruchsvoller ist die Tour zur Rieder Hütte der „OeAV Sektion Ried im Innkreis“. Sie wandern in westlicher Richtung über das Hochplateau und werden schnell merken, woher das Gebirge seinen Namen hat. Höllengebirge leitet sich nämlich ursprünglich von „Höhle“ ab, und tatsächlich gibt es hier auffallend viele Dolinen. Die trichter- oder schüsselförmigen Senken verleihen Karstgebieten ihr typisches Aussehen und sind sehr beeindruckend.

Die schönsten Touren für sportliche Wanderer

Der Rundwanderweg Edeltal – Alberfeldkogel ist ein Traum, für den Sie sich unbedingt zwei bis drei Stunden Zeit nehmen sollten. Er beginnt ebenfalls an der Bergstation und führt Sie zunächst an urigen Berggasthäusern zum Osthang des Heumahdgupfes. Wenn sich im Edeltal der Weg teilt, halten Sie sich rechts und wandern durch weite Latschenfelder bis zum Alberfeldkogel. Hier wartet eine Aussichtsplattform, die Sie mit einem unbeschreiblichen Panorama belohnt. Bei Sonnenschein glitzert der tief unter Ihnen liegende Traunsee wie 1000 Diamanten.

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch die Tour zum Großen Höllkogel ans Herz legen. Sie starten bei der Bergstation und wandern gemütlich über den Weg Nummer 820 ins Hintere Edeltal. Nun wartet ein kleiner Anstieg, der aber über Serpentinen gut zu bewältigen ist. Es folgt eine seilgesicherte, aber ungefährliche Engstelle, anschließend wandern Sie durch eine spektakuläre Dolinenlandschaft zum „Totengrabengupf“. Wer mag, kann an der Rieder Hütte, die schon bald vor Ihnen auftaucht, eine kleine Rast einlegen. Nehmen Sie also ruhig ein Weilchen auf der herrlichen Sonnenterrasse Platz, bevor Sie mit dem Aufstieg zum Großen Höllkogel beginnen. Der lohnt sich auf jeden Fall, denn die Blütenpracht der Alpenflora zeigt sich hier in ihren allerschönsten Farben. Für diese insgesamt rund sieben Kilometer (Hin- und Rückweg) lange Tour benötigen Sie etwa 2,5 Stunden sowie etwas Kondition und Übung, denn der Schwierigkeitsgrad wird mit „Mittel“ angegeben.

Die Kranabethhütte am Feuerkogel

Die urige Kranabethhütte ist im Besitz der Familie Gröller und liegt mitten im weitläufigen Wandergebiet am Kranabethsattel. Wir haben das ehemalige Naturfreundehaus im Jahre 2012 übernommen und liebevoll renoviert. Von der Bergstation der Feuerkogel-Seilbahn benötigen Sie nur fünf bis zehn Gehminuten. Hier können Sie sich mit saisonalen Spezialitäten und regionalen Schmankerln stärken.

Tipp: Kosten Sie doch mal unseren Apfelstrudel oder den leckeren Kaiserschmarrn! Selbstverständlich hält unsere Küche auch köstliche Gerichte der gehobenen österreichischen Küche für Sie bereit. Von unserer großen Sonnenterrasse blicken Sie direkt auf den Traunsee mit dem Traunstein sowie auf das Tote Gebirge bis hinüber zum Dachstein. Bei kühleren Temperaturen laden zwei heimelige Gaststuben zum Verweilen ein.

Sie haben Lust auf einen Ausflug zum Feuerkogel bekommen? Die „Post am See“ und „Das Traunsee“ freuen sich schon auf Sie! Wanderer und Aktivurlauber fühlen sich bei uns ganz wie zu Hause!

über den Autor

Nina Meller

Nina ist als Direktrice für den Empfang verantwortlich und der erste Ansprechpartner für Hochzeiten auf unserer Veranstaltungshalbinsel Traunkirchen.

Sie ist in der Traunsee Region geboren und verbringt ihre Freizeit am liebsten aktiv im Salzkammergut.