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Rezept: Sisi Palatschinke

Avatar of Lukas Nagl Lukas Nagl - 18.03.2020 - Kulinarik & Genuss

Zur Zeit wachsen überall, wenn man genau hinschaut echte Duftveilchen/Märzveilchen. Sie wachsen in der Nähe von Büschen, Bäumen und am Waldrand in lichten bis halbschattigen Lagen. Gesundheitlich betrachtet wirkt das Veilchen antibakteriell und senkt die Blutfettwerte.

Eine der Leibspeisen unserer ehemaligen Kaiserin Sisi war eine Marillenpalatschinke mit Veilchenzucker. Das hört sich vielleicht nicht so spektakulär an, schmeckt aber sensationell. Die Kombination aus gebräunter Butter, duftigen Veilchen mit süßen und feinsäuerlichen Marillen ist wirklich großartig.

Folgendes Rezept habe ich mir dazu ausgedacht:

SISI PALATSCHINKE

(für meine Tochter ist es die Eisköniginnen Palatschinke...)

Zutaten für ca. 16 hauchdünne Palatschinken, 4 ordentliche Portionen

120 g Mehl glatt

5 Eier

80g braune Butter (einfach kochen bis sie goldbraun ist. Samt den Flankerl verwenden.)

200g Milch

Salz, etwas Butter oder Öl zum Backen

Außerdem:

Marillenmarmeldade - 1 großer EL pro Palatschinke

Gehackte Mandeln

Eventuell eingelegte Marillen oder Marillenkopott (dazu im Sommer einfach reife Marillen halbieren und mit Läuterzucker auffüllen, in Gläster füllen und sterilisieren).

2 Hände voll frische Duftveilchen

50g Kristallzucker

50g Staubzucker

 

Zubereitung:

Für die Palatschinken alle Zutaten zu einem homogenen Teig mixen (einfach alles in einem Standmixer) und in einer Pfanne möglichst dünne Palatschinken backen.

Währenddessen 3/4 der Veilchen mit dem Kristallzucker und dem Staubzucker ebenso fein mixen.

Die Palatschinken mit der Marmelade und den gehackten Mandeln bestreuen und eine zweite darauf setzen. Mit den anderen genauso machen. Locker auf ein Teller geben und mit dem Zucker, frischen Veilchen und dem Marillenkompott servieren.

EIN STÜCK FREUDE, SONNE UND FRÜHLING FÜR DEN KÖRPER UND DIE SEELE.

 

 



Über Lukas Nagl

Für Haubenkoch Lukas Nagl spielen im Restaurant Bootshaus Wertigkeiten unserer heutigen Esskultur und deren Wandel eine große Rolle und damit die Gleichstellung von Gemüse, Fleisch und Fisch. Frei nach dem Motto "Loslassen" bringt er dabei unverfälschte Geschmackserlebnisse auf den Teller. Der 3-fache Familienvater verbringt seine Freizeit gerne mit seiner Familie in der Natur.


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