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Diese fünf Sehenswürdigkeiten sollten Sie in Salzburg nicht verpassen

Avatar of Nina Nöstlinger Nina Nöstlinger - 08.06.2018 - Ausflugstipps, Brauchtum & Tradition

Nur rund eine Stunde von Traunkirchen entfernt liegt Salzburg, die stolze und wunderschöne Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes. Die Mozart- und Festspielstadt begeistert mit einem besonders liebenswerten und charmanten Flair und ist das perfekte Ziel für einen Tagesausflug. Viele unserer Gäste nutzen die Gelegenheit und fahren gleich nach dem Frühstück los, um den zahllosen geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten einen Besuch abzustatten. Um Ihnen die schönsten Ziele in Salzburg schon vorab etwas näherzubringen, haben wir unsere ganz persönliche „Top-5-Liste“ für Sie erstellt. Lassen Sie sich inspirieren und freuen Sie sich schon jetzt auf einen unvergesslichen Ausflug!

1. Das Wahrzeichen hoch oben auf dem Stadtberg

Festung Hohensalzburg

Hoch über den Dächern der barocken Salzburger Altstadt thront die altehrwürdige Festung Hohensalzburg. Sie ist die größte, noch vollständig erhaltene Burg in Mitteleuropa und wurde im Jahre 1077 erbaut. Ein Abstecher zur Festung ist fast schon ein „Muss“ für Ihren Besuch in Salzburg, denn die mittelalterlichen Fürstenzimmer und das große Festungsmuseum liefern spannende Einblicke in das frühere Hofleben. Außerdem bieten Ihnen die Türme der Festungsanlage traumhafte Panoramaaussichten auf die umliegenden Berge und Höhenzüge sowie das Salzburger Becken. Falls Sie sich den Aufstieg auf den Stadtberg ersparen möchten, nutzen Sie ganz bequem die Festungsbahn, die Sie in nur 54 Sekunden hinauf zur Festung Hohensalzburg bringt. Sie ist schon seit 1892 in Betrieb und gilt als älteste Standseilbahn Österreichs. Der Ausblick, den Sie vom Panoramafenster der Bahn auf die Stadt genießen, ist spektakulär! Extra-Tipp: Immer sonntags um 11.45 Uhr spielen Turmbläser auf ihren barocken Fanfaren vom Trompeterturm!

2. Das Herz der Salzburger Altstadt entdecken

Getreidegasse Salzburg

Liebenswerter Mittelpunkt der Salzburger Altstadt ist zweifellos die Getreidegasse, die in der Vergangenheit eine bedeutende Handelsstraße war. Achten Sie hier unbedingt auf die einzigartige Architektur der Häuser: Sie verfügen nicht nur über wunderschöne Portale, sondern sind auch oft mit Jahreszahlen oder den Namen der einstigen Bewohner verziert. Das Haus mit der Adresse Getreidegasse 9 möchten wir Ihnen besonders ans Herz legen: Hier wurde 1756 Mozart geboren! Im nächsten Abschnitt stellen wir Ihnen Mozarts Geburtshaus separat und ausführlich vor.

Sehr beeindruckend auch der Durchgang vom Schatz-Haus (Getreidegasse 3), der zum Universitätsplatz führt: In einer Nische befindet sich ein bewegendes Relief der Madonna mit Jesuskind. Wundern Sie sich nicht, dass die Häuser so schmal wirken: Sie erstrecken sich dafür meist deutlich nach hinten in die Tiefe der Gasse. Die Getreidegasse ist heute eine beliebte Flaniermeile, in den schmucken und oft üppig verzierten Gebäuden sind hübsche Geschäfte und gemütliche Cafés untergebracht. Noch immer thronen über vielen Läden die alten schmiedeeisernen Zunftzeichen, die der historischen Straße einen mittelalterlichen Zauber verleihen.

3. Das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozart Geburtshaus

Ganze 26 Jahre wohnte Familie Mozart in dem safrangelben Haus in der Getreidegasse 9. Im Jahre 1747 zogen die Eltern des Komponisten ein, am 27. Januar 1756 kam Salzburgs Wunderknabe als siebtes Kind der Familie zur Welt. Hier verbrachte er den größten Teil seine Kinder- und Jugendzeit, erst 1773 zog er mit seinen Eltern und Geschwistern in ein Haus am heutigen Makartplatz.


Heute ist in dem Gebäude ein Museum beherbergt, das dem berühmten Komponisten gewidmet ist. Es ist ganzjährig geöffnet und entführt Sie auf eine Reise in die Vergangenheit. Während des etwa einstündigen Rundgangs gelangen Sie durch die originalen Wohnräume, wo Ihnen Alltagsgegenstände, Möbel und Dokumente aus jener Zeit begegnen. Zusätzlich erwartet Sie im ersten Stock eine faszinierende Sonderausstellung, die jährlich wechselt und sich natürlich ebenfalls mit dem Leben und Wirken von Mozart befasst.

4. Mehr Romantik geht nicht: Schloss Mirabell und der Mirabellgarten

Marmorsaal im Schloss Mirabell

Etwa um 1606 ließ Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau Schloss Mirabell für seine Geliebte Salome Alt errichten. 1690 gestaltete Erzbischof Johann Ernst von Thun die Gartenanlage des Schlosses neu. Sie besitzt eine geometrische Grundform, was für den Barock ganz typisch ist, und hat noch immer eine grandiose Wirkung. Elemente wie der Pegasusbrunnen mit der Pferdeskulptur, die „Große Fontäne“, der „Zwergelgarten“ und das Heckentheater wecken selbst im nüchternsten Realisten den Romantiker.


Heute steht die gesamte Anlage mit allen Nebengebäuden und dem traumhaften Garten unter Denkmalschutz. Der einstige Festsaal des Schlosses, der prunkvolle Marmorsaal, zählt zu den weltweit schönsten Trauungssälen und ist Schauplatz für so manche prächtige Traumhochzeit. In den Marmorsaal führt die sogenannte Engelstreppe, die mit bezaubernden Putten geschmückt ist.


Marmorsaal und Mirabellgarten können natürlich besichtigt werden. Lassen Sie sich von der einzigartigen romantischen Atmosphäre mitreißen!

5. Willkommen im Haus der Natur!

Die Bezeichnung „Haus der Natur“ hört sich eigentlich viel zu nüchtern an, denn in Wahrheit ist das Museum für Natur und Technik ein Paradies für Entdecker. In den mehr als 80 Schauräumen erhalten Sie einen faszinierenden Einblick in die belebte und unbelebte Natur. Zu den Highlights des Museums gehören eine spektakuläre Weltraumhalle, eine Saurierhalle mit einer beweglichen und sehr realistisch wirkenden Allosaurus-Nachbildung, eine Eiszeitschau, ein Aquarium mit zahlreichen Schaubecken sowie die Volkssternwarte.


Weltberühmt geworden ist das Museum nicht zuletzt auch durch seine ungewöhnlich vielen Dioramen, deren aufwendige Darstellungen jeden Besucher in ihren Bann ziehen. Sonderausstellungen, das „Science Center“ mit spannenden Experimenten zum Mitmachen und Ausprobieren sowie der Reptilienzoo mit seinen artgerecht gestalteten Terrarien sind weitere Höhepunkte dieses ganz besonderen Museums.


Das Haus der Natur ist in einem wunderschönen, denkmalgeschützten Gebäude in der linken Altstadt von Salzburg untergebracht und wurde bereits 1924 gegründet. Es ist längst nicht nur bei Regenwetter zu empfehlen, sondern gehört ohne Zweifel zu den informativsten und lebendigsten Museen in Europa.



Über Nina Nöstlinger

Nina ist als Direktrice für den Empfang verantwortlich und der erste Ansprechpartner für Hochzeiten auf unserer Veranstaltungshalbinsel Traunkirchen. Sie ist in der Traunsee Region geboren und verbringt ihre Freizeit am liebsten aktiv im Salzkammergut.